Pressemitteilungen

Artikel in der „Passauer Neue Presse“ vom 21.08.2019

Royale Honigernte

Adeliger Doppelpack belgleitet zweite Ernte und Verkostung des Birnbacher Kurpark-Honigs

„Der Honig ist reif und wir können zum zweiten Mal Schleudern“, teilte Imkermeister Siegfried Biermeier der Kurverwaltung Mitte Juli mit und so hat man kurzerhand erneut einen Spaziergang zu den Bienenvölkern mit kulinarischem Hintergrund auf die Beine gestellt. Ende Mai fand die Premiere des „Honigspaziergangs“ statt, bei dem zum ersten Mal der Kurpark-Honig im Beisein von Besuchern geerntet wurde.

Imkermeister Siegfried Biermeier ließ den ersten Kurpark-Honig von einem anerkannten Büro für Lebensmittelanalytik und Qualitätssicherung sofort überprüfen. Das Ergebnis: Über 40 Prozent der nachgewiesenen Pollen stammen von Kernobst und Steinobst – eben von der nahegelegenen Streuobstwiese, denn dort kommt beides in reichem Maße vor. Weitere 31 Prozent machte Raps aus, gefolgt von Weidengewächsen mit 20 Prozent. Für die Mitglieder im Bad Birnbacher „Bündnis für Streuobstwiesen“ – hier haben sich der Landkreis Rottal-Inn, das ländliche Bad und die Fruchtsaftkelterei WOLFRA zusammengeschlossen – ist das ein schöner Erfolg.

Zahlreiche Gäste und Einheimische sind der Einladung zur Wanderung zu den Bienenvölkern im Kurpark gefolgt, bei der deutlich wurde, dass die Streuobstwiese noch zu viel mehr imstande ist, als nur als Obstlieferant. Bis zu drei Kilometer fliegen die Bienen für den kostbaren Nektar, erläuterte Imkermeister Biermeier, der von Honigkönigin Katharina Eder und der Rottaler Mostkönigin Juliane Eder prominente Unterstützung bekam. Freilich nutzen die Bienen das Angebot „vor der Haustüre“ natürlich am liebsten. „Honigbienen sind blütenstetig“, wusste er zudem zu berichten. Das heißt, dass die Biene den Tag über an der Blüte bleibt, bei der sie damit morgens begonnen hat. Rund 100.000 Bienen leben in den beiden Völkern. Es existieren zwei Königinnen und bis zu 400 Drohnen, also die männlichen Bienen. Welche herausragende Leistung die Bienen vollbringen, wird anhand einiger Zahlen deutlich. Für ein Pfund Honig muss eine Biene vergleichsweise 3,5 Mal den Globus umrunden. Der Nektar hat zunächst einen Wassergehalt von bis zu 80 Prozent. Durch das sogenannte „Fächeln“ am Flugloch schaffen es die Bienen, diesen auf 20 Prozent und darunter zu reduzieren.

Mit großem Interesse verfolgten große und kleine Teilnehmer die Ausführungen des Bienenexperten. Wie der Stock aufgebaut ist, was Propolis bewirkt und vieles mehr thematisierte Biermeier. Am Artrium war bereits eine Schauschleuder für drei Waben aufgebaut. Museumspädagogin Roswitha Klingshirn vom Freilichtmuseum Massing lud die Teilnehmer zum „Buttern“ ein.

Die Freude über den frischen Blütenhonig, die aus Sahne frische gerührte Butter und das herzhafte Bauernbrot war riesig. Dazu reichte man frische Buttermilch, ein „Überbleibsel“ vom Buttern.

„Eine echter Gaumenschmaus“ waren sich die Rottaler Mostkönigin und die Bayerische Honigkönigin einig und sich dabei der Zustimmung der Organisatoren und Wandergruppe sicher.

Weitere Infos finden Sie unter: www.badbirnbach.de
Mehr Honig? www.direktvermarkter-rottal-inn.de/biermeier-siegfried-imkerei/

Ganz gespannt an den Produktproben genascht: v.l. Museumspädagogin Roswitha Klingshirn vom Freilichtmuseum Massing, Rottaler Mostkönigin Juliane Eder, Bayerische Honigkönigin Katharina Eder, Imkermeister Siegfried Biermeier, Verena Hanner von der Kurverwaltung


 

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